Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Kurzfristige Änderungen

Kurzfristige Änderungen der Arbeitszeit nach der Veröffentlichung eines Schicht- bzw. Dienstplans sind nicht immer zu vermeiden. Es gibt theoretisch genau zwei Möglichkeiten, einen Schichtplan zu ändern, der bereits durch Zustimmung der Arbeitnehmervertretung, Genehmigung durch den Verantwortlichen und Aushang/Freigabe verbindlich geworden ist: Die betroffenen Beschäftigten äußern den Wunsch nach einer Änderung („freiwillig“) oder der Arbeitgeber schreibt eine Änderung vor („angeordnet“).

 

Auf der betrieblichen Ebene sind dazu detaillierte Regelungen möglich. Meist werden sie im Rahmen Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ vereinbart. Beispiele stellen wir Ihnen in diesem ZeitSchrift-Beitrag vor. Es sind - wie bereits die vorherigen drei Beiträge - Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“.  

 

Dies ist der vorerst letzte ZeitSchrift-Beitrag in dieser Folge von Auszügen aus dem Buch. Weitere Hinweise finden Sie am Ende des Beitrags.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Arbeit und Frei an Wochenenden

Arbeitsfreie Wochenenden sind in unserem Kulturkreis überaus wichtig. Im Zweck des Arbeitszeitgesetzes (§ 1 Abs. 2 ArbZG) ist zumindest der Sonntag als besonders schützenswert benannt: „[…] den Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer zu schützen,“ und in § 11 Abs. 1 ArbZG ist geregelt: „Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei bleiben.“ Tarifverträge sowie Betriebs- und Dienstvereinbarungen können für die Beschäftigten günstigere Regelungen treffen.

 

Auf der betrieblichen Ebene sind weitergehende Regelungen möglich. Meist werden sie als Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ bezeichnet. Die zuständige Arbeitnehmervertretung und die Arbeitgeberseite verhandeln über möglichst konkrete Auslegungen der rechtlichen Vorschriften. Sie legen konkrete Grundsätze fest, nach denen die Planenden vorgehen sollen. Jede Vereinbarung ist letztendlich ein zum Zeitpunkt der Unterzeichnung tragbarer Kompromiss für diese Verhandlungspartner.

 

In lockerer Folge stellen wir Ihnen einige Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“ vor. Heute geht es um Regelungen für die Arbeit und das Frei an Wochenenden

 

Weitere Hinweise zu dem Buch finden Sie am Ende des Beitrags.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Regelungen für die Begrenzung von Nachtarbeit

Nachtarbeit ist manchmal notwendig. Nachtarbeit ist gesundheitlich äußerst bedenklich. Rechtlich ist dies eingeschränkt zulässig. Den Rahmen bilden Gesetze, Verordnungen und Tarifverträge. Sie sollen ein Mindestmaß an Gesundheitsschutz garantieren. 

 

Auf der betrieblichen Ebene sind weitergehende Regelungen möglich. Meist werden sie als Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ bezeichnet. Die zuständige Arbeitnehmervertretung und die Arbeitgeberseite verhandeln über möglichst konkrete Auslegungen der rechtlichen Vorschriften. 

 

In lockerer Folge stellen wir Ihnen einige Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“ vor. Heute geht es um Regelungen für die Begrenzung von Nachtarbeit

 

Weitere Hinweise zu dem Buch finden Sie am Ende des Beitrags.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Höchstarbeitszeiten - Länge von Schichtfolgen

Schichtarbeit, Nachtarbeit, Arbeit an Wochenenden und Feiertagen sowie die kurzfristige Änderung der Arbeitszeit sind nicht immer zu vermeiden. Rechtlich sind diese Arbeitsformen und -zeiten mit Einschränkungen zulässig. Den Rahmen bilden Gesetze, Verordnungen und Tarifverträge. Sie sollen ein Mindestmaß an Gesundheitsschutz garantieren und für gesundheitliche Belastungen einen angemessenen Ausgleich bieten. 

 

Auf der betrieblichen Ebene sind weitergehende Regelungen möglich. Meist werden sie als Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ bezeichnet. Die zuständige Arbeitnehmervertretung und die Arbeitgeberseite verhandeln über möglichst konkrete Auslegungen der rechtlichen Vorschriften. Als Beispiel kann hier § 6 Abs. 1 ArbZG genannt werden, in dem die Beachtung der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse gefordert wird. Deren konkrete Anwendung wirft jedoch bei der Schicht- und Dienstplanung erhebliche Probleme auf und ruft Konflikte hervor. Unter anderem deswegen legen die betrieblichen Partner in Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen konkrete Grundsätze fest, nach denen die Planenden vorgehen sollen. Jede Vereinbarung ist letztendlich ein zum Zeitpunkt der Unterzeichnung tragbarer Kompromiss für diese Verhandlungspartner.

 

In lockerer Folge stellen wir Ihnen einige Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“ vor. Heute geht es um Regelungen zur Länge von Schicht- bzw. Dienstfolgen

 

Weitere Hinweise zu dem Buch finden Sie am Ende des Beitrags.

 

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Schliemann ArbZG-Kommentar 3. Auflage

Harald Schliemann

ArbZG

Arbeitszeitgesetz mit Nebengesetzen

Kommentar, 3. Auflage 2017

 

Luchterhand Taschenkommentare

Luchterhand-Verlag

914 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-472-08956-8

EUR 98,00

 

www.luchterhand-fachverlag.de

 

Der Autor

 

Harald Schliemann, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht i.R., Thüringer Justizminister a.D., Rechtsanwalt.

 

 

Meinung des Rezensenten

 

Mit dieser Neuauflage des Kommentars zum Arbeitszeitgesetz und dem damit verbundenen Zugang zum Online-Portal JURION behauptet der Luchterhand-Verlag seinen Anspruch auf die aktuell empfehlenswerteste Kommentierung des Arbeitszeitrechts. 

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Ruhepausen nicht gewährt – 2000 Euro Bußgeld pro Pause

Ruhepausen stehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu. Das bestimmt Paragraf 5 des Arbeitszeitgesetzes. (Nicht nur) in Kliniken müssen die Beschäftigten häufig auf ihre Pause verzichten, da ihre Arbeitsleistung (von den Patient/innen) ohne Unterbrechung benötigt wird, eine Pausenablösung jedoch nicht verfügbar ist. Arbeitgeber/innen verzichten in vielen Fällen darauf, die Organisation und das Personal bereitzustellen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen bei ununterbrochenem Arbeitsbedarf zu ermöglichen. Ein Klinik-Betreiber in Berlin ist deswegen um 88.000 Euro ärmer geworden. Den entsprechenden richterlichen Beschluss fasste das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 5. April 2017, Aktenzeichen 15 Ta 1522/16. Die Rechtsbeschwerde gegen das Urteil des LAG ist nicht zugelassen worden.

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Time is honey - Vom klugen Umgang mit der Zeit

»Zeit kann man nicht managen, man kann sie nur leben.« Karlheinz A. Geißler

 

256 Seiten, oekom verlag München, 2015

ISBN-13: 978-3-86581-706-8

 

Karlheinz A. Geißler und sein Sohn Jonas Geißler haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Der Sohn tritt in die Fußstapfen des berühmten Vaters, setzt jedoch neue Akzente und will sich als Zeitberater profilieren. Dieses Buch soll dabei helfen. Was davon zu halten ist, soll diese Rezension aufzeigen. 

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Schichtmodelle mit Personal-Ausfall-Management

Schichtarbeit wird oft über einen Schichtplan organisiert, in dem sich die notwendigen Schichtdienste (Früh, Spät, Nacht etc.) zyklisch in einem regelmäßigen Turnus von vier, acht oder mehr Wochen wiederholen. Grundlage dieses Schichtmodells ist normalerweise die mindestens benötigte Anzahl an Beschäftigten mit der notwendigen Qualifikation zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Diese Mindestbesetzung setzt sich zusammen aus den benötigten Schichteinsatzzeiten bzw. Schichtarten und der Besetzung dieser Schichtarten an den einzelnen Wochentagen. „Mindestbesetzung“ bedeutet, dass die vorgegebene Anzahl an anwesenden Beschäftigten nicht unterschritten werden darf, ohne nennenswerte Abstriche an der Leistungsfähigkeit bzw. der Quantität oder Qualität der erzeugten Produkte oder Dienstleistungen in Kauf zu nehmen.

 

Bei der Berechnung des benötigten Personals ist unbedingt zu berücksichtigen, dass diverse Gründe für die zeitweise Abwesenheit der Beschäftigten existieren: Urlaub, Krankheit, Fortbildungen, Projekte, Sitzungen usw. Wie dieser Personalausfall sinnvoll bei der Entwicklung eines Schichtmodells berücksichtigt werden soll, ist Thema dieses ZeitSchrift-Beitrags - und eines ausführlichen Arbeitspapiers - von Norbert Engelhardt, Arbeitszeitberater der TEMPI GmbH.

 

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BREXIT und die juristischen Folgen - Rezension

Kamme/Baldus/Schmidt-Kessel (Hrsg.)

Brexit und die juristischen Folgen.

Privat- und Wirtschaftsrecht der Europäischen Union.

Nomos-Verlag, Baden-Baden, 2017.

 

Buch-Rezension von Dr Marit Hammond, PhD

 

In dem Ende 2016 erschienenen Sammelband „Brexit und die juristischen Folgen“ beleuchten eine Reihe Juristen rechtliche Details und Konsequenzen vom „Brexit“, dem anstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). 

Der Band umfasst drei Teile:

Im ersten Teil werden die Grundlagen des Brexit erörtert, insbesondere die Details darüber, wie ein EU-Austritt rechtlich überhaupt stattfinden kann, und was die Optionen für die Beziehungen zwischen Großbritannien und den EU-Staaten danach sind. Der zweite Teil ist speziell den Folgen für das Privat- und Wirtschaftsrecht gewidmet, mit besonderen Schwerpunkten auf dem Gesellschaftsrecht, dem Finanzmarktrecht, dem Steuerrecht, dem Wettbewerbsrecht, dem Kartellrecht und dem Zivilverfahrens- und Privatrecht, sowie Fragen zur Arbeitnehmerfreizügigkeit und zum digitalen Handel. Der dritte Teil behandelt abschließend die Besonderheiten bezüglich Schottland und Nordirland im Brexit-Prozess. Jedes Kapitel ist von einem in dem entsprechenden Bereich spezialisierten Juristen verfasst, enthält zahlreiche Referenzen zu relevanter Literatur und umfasst am Ende eine Zusammenfassung in Englisch sowie Französisch (deren Sinn jedoch nicht unmittelbar ersichtlich ist…).

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Der BREXIT und die EU-DSGVO – wie passt das zusammen?

Ganz Europa freut sich auf die kommenden Regeln zum Datenschutz. Diese werden als EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) am 25. Mai 2018 gelten. In ganz Europa? Nein! Eine Nation weigert sich, europäisch zu bleiben. Die Briten haben mehrheitlich beschlossen, Europa zu verlassen. Doch werden sie dies erst nach diesem Datum tun können. Einige Monate werden die Briten dann also noch den europäischen Datenschutzregeln folgen müssen. Aber auch darüber hinaus?

 

Wie stehen die Briten zum Datenschutz? Was halten sie von der EU-DSGVO? Und wie werden sie bis zum und nach dem 25. Mai 2018 agieren? Die ZeitSchrift fragte eine Frau, die es wissen muss... 

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EU-DSGVO - Aktuelle Bücher aus dem Nomos-Verlag

Albrecht, Jotzo: Das neue Datenschutzrecht der EU - Grundlagen - Gesetzgebungsverfahren - Synopse

 

Jan Philipp Albrecht, LL.M. (Europäisches Parlament Brüssel), Dr. Florian Jotzo (Universität Kiel) 

NOMOS-Verlag, Baden-Baden, 1. Auflage 2017

ISBN 978-3-8487-2804-6

48,00 Euro

 

Weiteres Buch zum Thema:

Laue, Nink, Kremer: Das neue Datenschutzrecht in der betrieblichen Praxis

  

Der Nomos-Verlag bringt in der Reihe "NomosPraxis" gleich zwei aktuelle Bücher zum neuen EU-Datenschutzrecht kurz nach Veröffentlichung der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) auf den Markt. 

 

Was bieten sie der Leserschaft? An welche unterschiedliche Interessengruppen wenden sie sich? Lohnt es sich, beide Bücher zu erwerben? 

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Datenschutz mit SP-EXPERT

"SP-EXPERT verfügt über ein Passwortschutzsystem und damit über einen wesentliche Bestandteil der einzurichtenden "Zugangskontrolle" und eine "Zugriffskontrolle" (Berechtigungsverwaltung), aber auch über eine "Eingabekontrolle" (z. B. Protokollierung) etc." schreibt ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter (BDSB) in seinem Bericht.

 

Der Datenschutzbeauftragte orientiert sich an den "TOM", den vom Bundesdatenschutzgesetz geforderten "Technischen und organisatorischen Maßnahmen". Diese sind bei der Anwendung eines IT-Systems zu ergreifen, mit dem Personaldaten verarbeitet werden. Die Technik des Systems muss dazu geeignet sein und der Anwender muss seine Organisation datenschutzgerecht gestalten.

 

Die Grundlagen sind vorhanden, doch manchmal hapert es an der korrekten Umsetzung im Detail ...

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Vorgezogener Ruhestand

Informationen für Betriebs- und Aufsichtsräte

Vorgezogener Ruhestand:

Altersteilzeit und Lebensarbeitszeitkonten

 

Ziel der hier vorgestellten Broschüre der Hans-Böckler-Stiftung ist es, einen Überblick über Möglichkeiten des vorgezogenen Ruhestandes zu geben.

 

Neben den Darstellungen tariflicher und betrieblicher Regelungen zu den bekannten Modellen zum vorgezogenen Ruhestand befassen sich die Autor/innen auch mit betriebswirtschaftlichen Aspekten, die für den Wirtschaftsausschuss bzw. den Aufsichtsrat beim Thema Übergang in den Ruhestand von Interesse sind. 

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Ärzte-Dienstplanung - nur Probleme?

Ärzte müssen seit geraumer Zeit Dienstpläne schreiben. In vielen Kliniken können sie dazu die Software „SP-EXPERT“ der Interflex Datensysteme GmbH & Co. KG verwenden. Der TEMPI-Berater und -Trainer Uwe Wehding führt Inhouse-Seminare für die Ärzteschaft durch, damit sie die wesentlichen Grundlagen für die Dienstplanung mit SP-EXPERT kennen lernen. Die ZeitSchrift-Redaktion hat mit Uwe Wehding darüber gesprochen. 

ZeitSchrift: Herr Wehding, warum schreiben die Ärzte in Kliniken heutzutage Dienstpläne? Was hat sich in den letzten Jahren geändert?“

Wehding: „Bis vor schätzungsweise 15 Jahren wurden im Bereich des Ärztlichen Dienstes fast nur die Abwesenheiten geplant. In der Regel plante man die Bereitschaftsdienste, den Rufbereitschaftsdienst, den Urlaub und die Kongressbesuche. Ansonsten waren die meisten Ärzte wohl der Ansicht, dass sie ständig und rund um die Uhr verfügbar sind, um den Dienst am Patienten zu leisten. Das ist jedenfalls meine persönliche Erkenntnis aus langjähriger Arbeit als Arbeitszeitmanager in mehreren deutschen Kliniken, die durch Erfahrungen vieler meiner Kolleginnen und Kollegen bestätigt wird.“

 ZeitSchrift: „Wollen Sie damit sagen, dass nach dem Selbstverständnis der Ärzteschaft traditionell eine ständige Arbeitsbereitschaft gegeben ist? Gelten für Ärzte die gesetzlichen Grenzen der Arbeitszeitgestaltung nicht?“

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Flexible neue Arbeitswelt - Rezension

Flexible Arbeitszeiten gehören heute zum beruflichen Alltag. Dank Homeoffice oder mobiler Arbeit

vergrößern sich seit einigen Jahren auch die Freiräume bei der Wahl des Arbeitsortes. Auch steigt

die organisatorische Flexibilität, indem abwechslungsreiche Projektarbeit zunehmend gleichbleibende Routinearbeit ablöst.

 

Die Flexibilisierung der Arbeit bricht bisher fest gefügte berufliche Positionen auf. Sie führt dazu,

dass vielen Erwerbstätigen erhöhte Autonomie zugestanden wird. Im Gegenzug müssen diese mehr Verantwortung übernehmen. Die zuvor klaren Grenzen zwischen Angestellten und Selbstständigen brechen auf.

 

Vielen Arbeitnehmenden fällt es dank flexibler Arbeit leichter, ihr individuelles Leben zu gestalten.

Berufliche und private Anforderungen lassen sich besser vereinbaren. Das hat aber auch Schatten-

seiten, stellt es doch hohe Ansprüche an Disziplin und Selbstmanagement aller Beteiligten.

 

Die hier vorgestellte Studie umreißt Chancen und Risiken flexibilisierter Arbeit für die Erwerbstätigen. Außerdem werden absehbare Folgen für die Volkswirtschaft abgeschätzt und die rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtet.

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NEU! Online-Anmeldung zu TEMPI-Veranstaltungen

Ab sofort können Sie die Reservierungen und Anmeldungen zu den TEMPI-Veranstaltungen direkt hier auf der Website vornehmen!

 

Das ist schnell und sicher. Sie sehen sofort, ob noch Plätze in den Veranstaltungen frei sind. Und Sie bekommen sofort eine Antwort, die Ihnen die Anmeldung bestätigt. 

 

Also: Los geht's! Aber wie? Ganz einfach!

 

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Wach und fit

Jürgen Zulley, Barbara Knab

Wach und fit

Mehr Energie, Leistungsfähigkeit und Ausgeglichenheit

Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main, 2009 (www.mabuse-verlag.de)

ISBN 978-3-940529-33-6, 12,90 Euro

 

Rezension

 

Im vergangenen Jahr rezensierten wir "Die kleine Schlafschule" von denselben Autor/innen. Das Buch beschäftigte sich mit dem Schlafen - dieses Buch behandelt die Wachphasen des menschlichen Tagesablaufs. Älter und grundlegend ist das Buch "Unsere innere Uhr" der beiden Autor/innen, welches wir vor einigen Jahren ebenfalls positiv bewerteten. Alle drei Bücher sollte man unbedingt gelesen und verinnerlicht haben!

Das Taschenbuch, mit 157 Seiten - wie auch die anderen beiden - angenehm übersichtlich gehalten, kommt in zwei Teilen daher: Dem "Wissen" im ersten Teil folgt das "Handeln" im zweiten Teil. Die Tipps und Hinweise im zweiten Teil sollte jede/r Leser/in in seinem Leben beachten, um besser und gesünder zu leben. 

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Lerchen und Eulen

Es gibt Menschen, denen das frühe Aufstehen gefällt: Die „Lerchen“. Mit diesem Vogel, der besonders früh sein Trällern beginnt, werden diejenigen Menschen assoziiert, die auch ohne Wecker bereits um fünf oder sechs Uhr in der Frühe aufwachen und schnell munter werden. Sie sind meist die Partymuffel, weil sie am Abend ebenso früh müde werden und üblicherweise spätestens um 22 Uhr im Bett liegen und eingeschlafen sind. Lerchen leiden weniger unter dem frühen Beginn der Frühschicht als „Eulen“. „Eulen“ sind Menschen, die abends so richtig aufdrehen und selten vor Mitternacht im Bett liegen und schlafen. Diese Eigenschaft der „Eulen“ macht sie bestens geeignet für die Spätschichten und ansatzweise auch für die Nachtschichten. 

 

Wer auf Dauer im Schichtdienst arbeitet, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Experten plädieren für neue Schichtmodelle, die an die "Lerchen" und "Eulen" angepasst sind.

 

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Schicht-/Dienstplanung: Grundsätze betrieblich vereinbaren

Schichtplanung bzw. Dienstplanung ist eine anspruchsvolle und immer wieder aufs Neue in vielfacher Hinsicht herausfordernde Tätigkeit. Die Planenden müssen die Zeiträume, in denen gearbeitet werden muss, mit der benötigten Anzahl an entsprechend qualifizierten Personen füllen, können diese jedoch nur entsprechend ihrer Arbeitsverträge einsetzen und sind dabei aufgefordert, sich an Gesetze, Tarife und Verordnungen zu halten. Außerdem sollen sie "gerechte", "ausgewogene" und "gesunde" Schicht- bzw. Dienstpläne erstellen, die den "gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen" entsprechen. 

 

Diese Aufgabe ist wahrlich kein Zuckerschlecken, zumal die genannten Rahmenbedingungen oft nur unzureichend genau definiert sind: Wie hoch ist eigentlich der Personalbedarf an einem bestimmten Zeitpunkt? Wie dehnbar ist die vertragliche Arbeitszeit der Beschäftigten? Gibt es Zeitkonten und Ausgleichszeiträume oder Möglichkeiten zu Mehrarbeit und Überstunden? Welcher Plan ist wirtschaftlich vertretbar? Welche Erkenntnisse bzw. Empfehlungen aus den Arbeitswissenschaften sind wie genau zu berücksichtigen, welche Prioritäten setzen die Beschäftigten und ihre Vertretungen? Wie soll zwischen den teilweise widersprüchlichen Empfehlungen entschieden werden?

 

Die Planenden könnten glücklicher sein, wenn ihnen klare, eindeutige Regeln an die Hand gegeben werden, die ihnen so manche Entscheidung abnehmen würden. Unter anderem aus diesem Grund sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretung derartige Regeln in einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung festlegen. Was dabei zu berücksichtigen ist, können Sie im Folgenden lesen.

 

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TEMPI Gesellschaft für ganzheitliche Arbeitszeitberatung mbH

Karl-Hermann Böker

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